Aldo Guerrero
Staatl. gepr. Bergführer (UIAGM)

Aldo ist in Huaraz, Peru geboren und lebt den größten Teil des Jahres in Deutschland. Auch beruflich pendelt der internationale Bergführer zwischen den Anden und den Alpen, außer es zieht ihn auf Expeditionen im Himalaya oder anderen Weltgegenden.

Mit diesem Projekt möchte Aldo darauf aufmerksam machen, wie wichtig die vom Klimawandel bedrohten Gletscher für viele Gebiete im Westen des südamerikanischen Kontinents sind.

E-Mail: aldo@derberg.at

Stefan Fritsche
Staatl. gepr. Berg- & Skiführer (UIAGM), Kameramann

Stefan ist als Bergführer und Expeditionsleiter in den Alpen und den hohen Bergen der Welt unterwegs. Internationale Produktionen und eigene Projekte brachten ihn als Kameramann auf die abgelegenen Berge des Himalayas, des Karakorums und der Anden.

Unter anderem filmte er für BBC und ServusTV an den Gipfelgraten des Mount Everest.

Homepage: www.stefanfritsche.com
E-Mail: mail@stefanfritsche.com

Berg

Der 6.425 Meter hohe Nevado Coropuna ist der höchste Vulkan Perus und zugleich der dritthöchste Berg des Landes. Von den sechs Gipfeln des Massiv breitet sich ein 11 Kilometer langer und 8 Kilometer breiter Gletscherkomplex aus. Sein Schmelzwasser versorgt zwei Provinzen, 50.000 Einwohner sowie die gesamte Flora und Fauna der Gegend sind von ihm abhängig.

Wie überall auf der Erde sind auch diese Gletscher vom Klimawandel bedroht. In den letzten 50 Jahren ist die Eisfläche mehr als 50 % zurückgegangen. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, ist der Nevado Coropuna in 50 Jahren eisfrei.

Projekt

Vom Gipfel des Nevado Coropuna zur südlich davon gelegenen Pazifikküste sind es nur 110 km Luftlinie. Damit ist er wahrscheinlich der einzige Berg bei dem es möglich ist, einen Höhenunterschied von 6.425 Metern mit reiner Muskelkraft an einem Tag zu bewältigen.

Unser Ziel ist es, den Sonnenaufgang am Gipfel des Nevado Coropuna auf 6.425 Metern und den Sonnenuntergang am Pazifik auf 0 Metern bewundern zu können.

Nach einer 4 Kilometer langen Skiabfahrt sind wir 10 Kilometer zu Fuß unterwegs. Hier wechseln wir auf die Mountainbikes, die uns auf 190 Kilometern Schotterstraße nach Camaná an der Küste bringen.

Ziel

Mit dem Projekt »6425 to ZERO« möchten wir auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. Das Leben in den Wüsten und den regenarmen Gebieten westlich der Anden ist von den riesigen natürlichen Wasserspeichern in den Bergen abhängig. Das Verschwinden dieser Gletscher bedroht die Existenz von Tieren, Pflanzen und Menschen in vielen Gebieten.

Wir dokumentieren den Aufstieg über die Gletscher zum Gipfel des Nevado Coropuna und die Abfahrt zur Pazifikküste fotografisch und filmisch.

Es entsteht ein 5 bis 10 Minuten langer Film, in dem die natürliche Schönheit der Gletscherlandschaft dieses riesigen Vulkans und die sportlichen Herausforderungen unseres Abenteuers gezeigt werden. Mit Aussagen lokaler Experten  thematisieren wir die Bedrohung durch den Klimawandel.

Dieser Film soll einerseits den peruanischen Tourismusorganisationen zur Verfügung gestellt werden, andererseits durch die Vorführung auf Filmfestivals in Europa und die Online-Veröffentlichung weltweit ein breites Publikum erreichen.

Zeitraum

Wir starten im Mai 2018, für das Projekt ist ein Zeitraum von 4 Wochen vorhergesehen, von denen wir 8-10 Tage am Berg verbringen.